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Modulare Vorrichtungssysteme: Flexibilität für Prototypen und wechselnde Serien
Wenn wechselnde Rohlinge wie Guss- oder Schmiedeteile in kleinen Stückzahlen bearbeitet werden müssen, stoßen fest definierte Einzweck-Spannmittel an ihre wirtschaftlichen Grenzen. Ein modulares Vorrichtungssystem bietet in der CNC-Zerspanung eine anpassbare Lösung, um Werkstücke präzise zu fixieren und Rüstzeiten zu senken.
Der Unterschied: Modulare Vorrichtungssysteme vs. Sondervorrichtungen
Während eine Sondervorrichtung als feste Einheit speziell für die langfristige Serienfertigung eines einzigen Bauteils konstruiert wird, basiert ein modulares Vorrichtungssystem (wie das F.B.S.-System von S+B) auf dem Baukastenprinzip.
Hierbei werden standardisierte Komponenten wie Lochrasterplatten, verstellbare Anschläge und variable Spannelemente je nach Bauteil flexibel kombiniert. Nach Abschluss eines Auftrags wird die Konstruktion wieder in ihre Einzelteile zerlegt. Die Module fließen zurück ins Lager und stehen für das nächste, geometrisch völlig andere Werkstück bereit. Das reduziert die Initialkosten sowie den Lagerplatzbedarf für Vorrichtungen spürbar.
- S+B TECHNOLOGIE
Typische Herausforderungen
bei wechselnden Bauteilen
Wenn in der Entwicklungs- oder Kleinserienphase die internen Ressourcen fehlen, um wechselnde Werkstücke ohne Verformungen aufzuspannen, bietet unser modulares System gezielte Unterstützung:
1
Schutz vor Bauteilverzug bei sensiblen Geometrien
Bei der Bearbeitung von Werkstücken mit feinen inneren Bohrungen oder engen Toleranzvorgaben leiten die modularen Elemente die Haltekräfte an unkritischen Punkten des Bauteils ein. Die Funktionsflächen des Guss- oder Schmiedeteils bleiben formstabil.
2
Reduzierung von Bearbeitungsschwingungen
Für großvolumige oder langgestreckte Strukturbauteile lassen sich zusätzliche Unterstützungselemente flexibel im Raster platzieren. Sie dämpfen Vibrationen während der Zerspanung, schonen die Standzeiten der CNC-Werkzeuge und unterstützen eine gleichmäßige Oberflächengüte.
3
Geringer Administrationsaufwand durch Standardisierung
Da die Basiskomponenten des Baukastensystems bereits vordefiniert sind, sinkt der Konstruktions- und Dokumentationsaufwand im Vergleich zum klassischen Vorrichtungsbau. S+B übernimmt die Auslegung des Systems und liefert die erforderlichen technischen Unterlagen sowie Konformitätsnachweise aus einer Hand.
- S+B TECHNOLOGIE
Flexibler Aufbau nach Maß: Mechanisch, Pneumatisch oder Hydraulisch
Je nach Bearbeitungskräften und gewünschtem Bedienkomfort statten wir die modularen Vorrichtungssysteme mit passenden Spannelementen aus:
- Mechanische Module: Die wirtschaftliche Basis für Prototypen oder Kleinstserien, bei denen das manuelle Spannen im Vordergrund steht.
- Pneumatische Module: Geeignet für schnelle Spannzyklen bei leichten bis mittelschweren Zerspanungsarbeiten, beispielsweise von Aluminium oder Kunststoffen.
- Hydraulische Module: Für Anwendungen, bei denen trotz modularer Bauweise hohe Haltekräfte gefordert sind. Die integrierten Komponenten sind verschleißarm ausgelegt und halten den Druck im System konstant.
- S+B TECHNOLOGIE
Vorteile mit S+B
Erfahrung in der Spanntechnik
Profitieren Sie von unserem Fachwissen und dem Erfahrungsschatz aus über 60 Jahren in der Konstruktion von Aufspannsystemen.
Präzisions-fertigung der System-komponenten
Um Maßabweichungen im Rastermaß zu vermeiden, fertigen wir die modularen F.B.S.-Komponenten unter kontrollierten klimatischen Bedingungen in unseren Hallenbereichen.
Support ohne Callcenter
Bei S+B kommunizieren Sie direkt mit einem zuständigen Projektingenieur, der Ihr Teilespektrum und Ihre Bearbeitungszentren kennt.
Verlässlichkeit durch Tradition
Als Familienbetrieb stehen wir für Liefertreue, verlässliche Zusagen und langfristige Kundenbeziehungen.